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01.09.2010, 09:45
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#1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 9.719
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Polizei jagt Call-Center-Gauner
Herzlichen Glückwunsch "" Sie haben gewonnen """
100 000 Opfer um 50 Mio. Euro betrogen
Polizei jagt Mallorca-Thorsten
Der Call-Center-Gauner flüchtete von der Sonneninsel
Zitat:
Möglicherweise sogar über 50 Millionen Euro von über 100 000 Opfern! Der Staatsanwalt: „Wir wissen, dass die Bande auch im Ausland agierte. Die Ermittlungen laufen.“ Angeblich soll die Bande ein Geflecht aus Dutzenden Firmen in ganz Europa, meist aus dem Glücksspielbereich, betrieben haben.
Offenbar war Thorsten Seyfarth schon länger im Visier der Fahnder, machte aber trotzdem weiter. Ein Bekannter: „Er hat Wohnsitze in Deutschland, der Schweiz, auf Mallorca und verfügt über Kontakte in die ganze Welt.....................mehr im link “
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50 Mio.
Geändert von schnippewippe (01.09.2010 um 09:55 Uhr)
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01.09.2010, 12:24
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#2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 9.719
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Verbraucherzentrale bitte um Mitarbeit
Da stelle ich doch mal den Aufruf der Verbraucherzentrale hier gleich mit ein.
Wer stoppt die Landplage?
Telefonwerbung - Illegal und belästigend
Schluss damit!
Zitat:
Wir unternehmen etwas dagegen - die rechtlichen Instrumente gibt es. Aber dafür brauchen wir Ihre Hilfe!
Wir können von den Telefonwerbern - notfalls gerichtlich - Unterlassung verlangen (eine freundliche Mahnung hilft meist nicht weiter). Für ein eventuelles gerichtliches Vorgehen brauchen wir von Ihnen handfeste Beweise.
Das ist
* Erstens eine eidesstattliche Versicherung.
Schreiben Sie einfach auf normales Papier "Ich weiß, dass es strafbar ist, etwas Falsches an Eides Statt zu versichern. Folgendes versichere ich an Eides Statt:"
... Sodann nennen Sie Name, Adresse, Alter und Beruf und schildern den Vorgang des Telefonanrufs. Schreiben Sie auch, dass sie mit dieser Firma nie zuvor Kontakt hatten bzw. niemals gegenüber dieser Firma erklärt haben, dass Sie mit Werbeanrufen einverstanden sind. Diese Erklärung brauchen wir von Ihnen unterschrieben und mit Datum versehen (per Papier-Post, nicht per E-Mail). Was Sie schreiben, muss wahr sein, aber Sie brauchen keine rechtlichen Erläuterungen zu machen. Gern können Sie auch aufschreiben, ob Sie sich geärgert haben oder gestört fühlten!
* Zweitens brauchen wir einen Beweis, w e r angerufen hat. Daher müssten Sie bei Telefonanrufen auf das Anliegen des Anrufers (zum Schein) eingehen, damit dieser Ihnen schriftliche Unterlagen (einen Brief, Visitenkarte, Werbeunterlagen oder Prospekte) zuschickt. Nur dann können wir den Zusammenhang zwischen Anrufer und Firma beweisen! Sonst wird einfach alles abgestritten.
Legen Sie also künftig nicht einfach ärgerlich auf, sondern spielen Sie für uns den Lockvogel! Damit helfen Sie, dass Ihre Privatsphäre auch künftig vor ungewollten Werbe-Telefonanrufen geschützt bleibt.
.....................weiter im link
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27.11.2010, 22:39
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#3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 9.719
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Schlag gegen Gewinnspielmafia
Zur Zeit ist der Bericht zwar in meinen ersten Post aber wer sieht wann ich den Post geschrieben habe wird auch sehen, das der Bericht im Link bald nicht mehr zu sehen sein. Mir war da noch nicht klar das immer die neusten Berichte zu sehen sind. Hätte ich anders einstellen müssen
Also noch mal hier einen Bericht darüber.
Schlag gegen Gewinnspielmafia
Werther. Ein Schlag gegen die Gewinnspielmafia gelang der Polizei am
Zitat:
Donnerstag. In Zürich nahmen Zielfahnder des Bundeskriminalamtes Thorsten S. fest. Der Fall steht im Zusammenhang mit der Hausdurchsuchung bei der Bankverein Werther AG im Sommer dieses Jahres. Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann, Leiter der Schwerpunktabteilung Wirtschaftskriminalität, bestätigte gestern auf Anfrage des Haller Kreisblatts, dass gegen Verantwortliche eines mit dubiosen Lastschriftverfahren beauftragten Bankinstituts ein gesondertes Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum banden- und gewerbsmäßigen Betrug geführt werde. Es handelt sich um die Bankverein Werther AG.
Die Bielefelder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 39-jährigen Paderborner Thors-ten S. wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs. Seit Juli wird er mit internationalem Haftbefehl gesucht. Zwei weitere Beschuldigte konnten im Sommer bereits festgenommen werden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. In enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Bundeskriminalpolizei konnte Thorsten S. am Donnerstagabend in einem Züricher Restaurant von Zielfahndern des Bundeskriminalamtes festgenommen werden.
In seiner Ausgabe vom 10. November berichtete das Haller Kreisblatt über Zusammenhänge zwischen der Bankverein Werther AG und der Gewinnspielmafia, insbesondere dem so genannten Wiener Karussell. Das HK berichtete, dass Firmen rund um den mutmaßlichen Kopf des kriminellen Geflechts, die Wiener Firma Luck 24, das Wertheraner Traditionshaus als Finanzdrehscheibe nutzten.
Der Bankverein nahm in der Folge über seinen Hamburger Rechtsanwalt Kontakt zur Redaktion auf und setzte die Veröffentlichung einer Gegendarstellung durch. Darin behauptete der Bankverein, keine Geschäftsbeziehungen zur Luck 24 zu unterhalten. Unterzeichnet war die Gegendarstellung, die das Haller Kreisblatt am Montag, 22. November, veröffentlichte, von Werner Hachmeister, Vorstand der Bankverein Werther AG.
Zum Wahrheitsgehalt des Inhalts der Gegendarstellung befragt erklärte Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann gestern gegenüber dem HK folgendes: „Die in der Gegendarstellung aufgestellte Behauptung »Wir haben keinerlei Geschäftskontakt mit der Firma Luck24 (...)« ist nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Bielefeld nicht richtig.”..........weiter im link
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21.01.10
Callcenter der Gewinnspielmafia wegen Betrug durchsucht
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11.01.2011, 11:50
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#4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 9.719
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Luck24 soll die Drehscheibe eines Glücksspielkarussells sein
Luck24 soll die Drehscheibe eines Glücksspielkarussells sein
Zitat:
...................................Wiener Karussell. Im Fokus der Ermittlungen der Polizei steht Robert Franz Marek, von seinen Freunden kurz „RFM“ genannt. Ins Rollen gebracht wurden sie von Stephan Pergrin, Geschäftsführer eines Kundencenters, das für Luck24 arbeitet. Detailliert beschrieb er profil, wie „Wiener Karussell“ funktioniert haben soll. Er schätzt, dass das Imperium im Lauf der Zeit Dutzende Firmen umfasste, die sich bevorzugt in Steueroasen ansiedeln und ihre Namen und Adressen alle sechs bis zwölf Monate ändern. Das erschwere die Ermittlungen der Fahnder, so Pergrin: „Bis ihre Rechtshilfeansuchen an ausländische Behörden erhört werden, sind verdächtige Firmen schon wieder geschlossen und neue gegründet.“ .................................................. ..................
Als Drehscheibe könnte den Ermittlungen zufolge die Wiener Luck24 GmbH fungieren, weswegen das Konstrukt „Wiener Karussell“ getauft wurde. Das Unternehmen bezog seinen Sitz ausgerechnet in jenem Haus in der Wiener Rotenturmstraße, in dem auch die Rechtsanwaltskammer residiert. Der offizielle Geschäftszweck ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen. 60 Prozent der Luck24 kontrolliert die Wiener „Rowa Privatstiftung“, als deren Stifter das Firmenbuch den 50-jährigen Wiener Robert Franz Marek ausweist. Vorstand der Stiftung ist eine bekannte Figur der besseren Gesellschaft: Walter Amon, ehemaliger ORF-Hauptabteilungsleiter und Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien. Nach Angaben von Marek ist Amon im Dezember als Stiftungsvorstand zurückgetreten. Die restlichen 40 Prozent von Luck24 hält eine „KLS-Privatstiftung“. Ihr Stifter heißt Stephan Kleinander. Er ist gleichzeitig Geschäftsführer von Luck24.
Wiener Karussell. Im Fokus der Ermittlungen der Polizei steht Robert Franz Marek, von seinen Freunden kurz „RFM“ genannt. Ins Rollen gebracht wurden sie von Stephan Pergrin, Geschäftsführer eines Kundencenters, das für Luck24 arbeitet. Detailliert beschrieb er profil, wie „Wiener Karussell“ funktioniert haben soll. .............................
.................................
Journalisten und Anwälte, die sich für Opfer von mutmaßlichen Telefonbetrügereien einsetzen, werden mit Beschwerden und Klagsandrohungen eingeschüchtert. Ex-ORF-Mann Walter Amon hatte versucht, die ORF-Berichterstattung über Luck24 zu beeinflussen. Sein E-Mail an die Rechtsabteilung liegt profil vor. Luck24 beschwerte sich – ebenso wie ihre damalige 100-Prozent-Tochter Epagado – beim Bundeskommunikationssenat über die Beiträge. Beide wurden abgewiesen. Inzwischen muss sich die „Am Schauplatz“-Reporterin mit einer Strafanzeige herumschlagen. Sie hatte einen Geschäftspartner von Luck24 befragt. Obwohl sie seine Stimme und sein Gesicht unkenntlich gemacht hatte, vernahm die Staatsanwaltschaft Wien die Journalistin wegen des Verdachts der unerlaubten Tonaufnahme. Das Verfahren läuft noch. Auch der Berliner Rechtsanwalt Stefan Richter, der mehrere Telefonbetrugsopfer vertritt, wurde von Anwälten der Luck24 verklagt. Konsumenten, die ihren Fall in den Medien geschildert hatten, hängte Luck24 Verleumdungsklagen an. ... .......................................mehr darüber im link
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27.04.2011, 13:54
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#6 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 12.09.2009
Beiträge: 2.459
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AW: Polizei jagt Call-Center-Gauner
Ermittlungen wegen "Telefonabzocke": Erste Anklage erhoben.
Zitat:
Sechs Monate nach der europaweiten Durchsuchungs- und Festnahmeaktion hat die die Staatsanwaltschaft die erste Anklage erhoben. Wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges sowie der strafbaren Werbung in 140 Fällen wurden sieben Männer und eine Frau zum Landgericht Mannheim - Wirtschaftsstrafkammer - angeklagt.
Die Angeschuldigten - u.a. aus dem Raum Offenburg und Palma de Mallorca - sollen über Firmen in Erfurt und Bratislava zwischen August 2008 und August 2010 mehrere Millionen schriftliche Gewinnversprechen an zumeist ältere Leute im ganzen Bundesgebiet versandt haben. Um einen vermeintlich hohen Gewinn zu erhalten, wurden die Geschädigten aufgefordert, auf einer kostenpflichtigen 0900er-Rufnummer (Minutenpreis 2,99 €) anzurufen und sich registrieren zu lassen. Ziel der Angeschuldigten war es, das computergesteuerte Telefongespräch künstlich in die Länge zu ziehen und so Telefongebühren zu kassieren. Sofern überhaupt ein Gewinn ausgekehrt wurde, war dieser minderwertig und entsprach nicht den gemachten Versprechungen.
Durch mehr als 179.000 Anrufe von Geschädigten entstand diesen ein Mindestschaden von mehr als 3,6 Millionen €.
Vier der Angeklagten befinden sich noch in Untersuchungshaft. Wegen des Verdachts betrügerischer telefonischer Gewinnversprechen dauern die Ermittlungen gegen zahlreiche Beschuldigte noch an.
Weitere Hintergrundinformationen: Pressemitteilung vom 01.10.2010
Staatsanwaltschaft Mannheim - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Polizeidirektion Offenburg
Quelle: staatsanwaltschaft-Mannheim
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Da einige Hinweise nichts fruchten.....
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Update:>> Hier lesen
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Manchmal staune ich Bauklötze,und baue ein Wolkenhaus.
Ich staune weiter und komme nicht mehr raus.
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