Zitat:
Zitat von kruemeltee
ein grundsätzliches Problem mit den Energiesparlampen ist mitunter auch mein Kino (wo ich nebenbei arbeite). Die Dimmen das Licht im Saal (gibt eine gemütlichere Atmosphäre und man sieht den Dreck nicht auf dem Fuboden *gg*) Aber mit den Sparlampen geht das scheinbar nicht mehr ... daher hat mein ehemaliger Chef im Kino sich auch mit den Lampen eingedeckt ...
Gruß Maddin
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Ich muss jetzt mal mit einem weitverbreitetem Irrtum aufräumen. Leuchtstofflampen können auch
gedimmt werden. Dazu muss man dann natürlich die geeigneten Vorschaltgeräte haben. Bei Kompaktleuchstofflampen muss das direkt draufstehen, das diese dimmbar ist.
Bei deinem ehemaligen Chef im Kino ist der Aufwand etwas größer. Er muss die Regelungsanlage für die Beleuchtung austauschen lassen und das geht richtig ins Geld. Das ist nicht nur so ein einfacher Dimmer fürs Wohnzimmer, das ist schon ein bisschen größer. Außerdem ist diese Anlage wahrscheinlich nur auf ohmsche Last ausgelegt. Für dimmbare Kompaktleuchtstofflampen braucht man eine kapazitiven Dimmer.
Heutzutage gibt es vier Arten Dimmer.
Kennzeichnung
R: Ohmsche Last, Glühlampen
Kennzeichnung
C: Kapazitive Last, Kompaktleuchtstofflampen, elektronische Transformatoren
Kennzeichnung
I: Induktive Last, Transformatoren für Halogenlampen
Kennzeichnung
R, C, I: Universeller Dimmer
Es sprach der Elektriker mit der Bestellnummer 0815-4711-007 mit der Lizenz zum Löten
Ich habe da ja noch etwas vergessen. Für elektronische Vorschaltgeräte, mit denen man Leuchtstofflampen (Röhren) betreibt, benötigt man ein "Steuergerät". Sieht aus wie ein Dimmer, ist aber keiner. Diese Vorschaltgeräte haben eine 0-10 Volt Schnittstelle, an die ein Stellwiderstand angeschlossen wird und über diese Schnittstelle wird dann die Helligkeit der Röhre geregelt.
Desweiteren gibt es noch ein Gerät, sieht auch aus wie ein Dimmer, ist aber auch keiner, das ist ein Drehzahlsteller. Mit diesen kann man Vertilatoren und Lüfter in der Drehzahl regeln.
Noch Fragen?