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Alt 24.03.2016, 23:39   #11 (permalink)
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Ich würde es ab jetzt so machen wie @ Sven1963 geschrieben hat. Das die deine E-Mail mit den Anfechtungen erhalten haben, wurde durch Ihre Antwort bestätigt. Um sich sicher zu fühlen, würde ich mir meine E-mail ausdrucken. Beruhigt die Nerven. Kenne ich selber noch aus den anderen Abofallen.

So ich habe bei deren Seite auf das 2 – tägige Angebot geklickt, E-mail Adresse und Passwort eingegeben. Dann kam eine Seite wo das zu lesen ist.

Zitat:
€1 - 2 Days Trial Membership “““““Es besteht ein Mitgliedsbeitrag von €1. Nach 2 Tage der Probezeit wird das Abo automatisch verlängert und es werden jede 30 Tage €39.95 abgebucht bis das Abo gekündigt wird.““““
Das ist für mich Irreführend. Wir wissen alle, dass ein Probeabo/Probezeit/Testzeit gekündigt werden kann. Das Wort Probe / Test ist doch Aussage genug. Die Probezeit ist ein vereinbarter angeordneter Zeitraum um das Angebot erproben zu können und wenn es einen nicht gefällt, teilt man es der anderen Seite mit. Damit ist die Sache dann vorbei. In den meisten Fällen muß man diese Probezeit kündigen. Ein deutlicher Hinweis auf die Pflicht zur Kündigung innerhalb der Probezeit gibt es hier nicht. Man hindert mich daran, mich zu entscheiden,ob ich den Misst haben will oder nicht.
So wie das hier steht, geht das meiner Meinung nach nicht.Geht auch aus deren Antwort auf dein Schreiben hervor.

Im 2 Abschnitt steht unten dann
Zitat:
"""""Ich will 1 Day Free Trial Membership für ? kaufen, Produkt: myporndownloads.com
Es besteht ein Mitgliedsbeitrag von €39.95 nach dem Ablauf der Testperiode! Die Abogebühr wird jede 30 Tage abgebucht bis Sie das Abo kündigen.""""""
Auch hier kein Hinweis auf die Pflicht zum Ablauf der Testperiode zu kündigen. . Da frage ich mich , wozu brauche ich dann eine Probezeit/ Testzeit.
Das habe ich noch nie gesehen.

http://img5.fotos-hochladen.net/uplo...biyuo02361.png

Aus deren Antwort auf dein Schreiben
Zitat:
Sie haben bei unserer Mandantschaft ein Test-Angebot gebucht. Dieses Test-Angebot ver-
längert sich automatisch, wenn nicht innerhalb des Testzeitraumes die Kündigung erklärt wird.
Unsere Mandantschaft hat allerdings von Ihnen keine wirksame Kündigung erhalten, so dass sich das von Ihnen gewählte Angebot zum Vollzugang verlängert hat.
Es gibt kein Hinweis über die Kündigung innerhalb des Testzeitraumes. Da aber viele User durch die Abo-Abzocke dazu gelernt haben, wollen sie innerhalb der 2 Tage kündigen. Aber wie ? Bei einer kündbaren 2 Tage Probezeit kann man ja nur über die Centrobill Website oder per E-Mail kündigen. Schriftlich per Post würden sie dann bestimmt mitteilen, dass die Kündigung zu spät kam.

Zitat:
@ chriser55
Ich habe über die Centrobill Website gekündigt, mehrfach. Leider nie eine Bestätigung erhalten. Auf Fragen über den Support gibt es keine Antwort.
So wie die das mit der Probezeit und Verlängerung schreiben kann ich mir das gut vorstellen. So wie es da steht, gibt es ja in Wirklichkeit gar keine echte Probezeit.
Rechtlich betrachtet ist das nicht möglich, denn alleine durch den Abschluss eines Probevertrags kann kein vollwertiger normaler Vertrag entstehen.
Was auf deren Seite steht entspricht nicht der Antwort von Fairmount GmbH auf dein Schreiben.
Zitat:
. Das vermeintliche Probeangebot mit kurzer Laufzeit und günstigem Preis
Die Vertragsfalle - Rechtsanwalt Thomas Hollweck - Berlin
Tatsächlich schreiben die Betreiber der Vertragsfalle gänzlich andere Vereinbarungen in ihre Geschäftsbedingungen: Darin heißt es dann, dass sich das Probeangebot nach Ablauf der Probezeit automatisch in ein vollwertiges Vertragsverhältnis umwandelt. Manchmal stehen diese Hinweise in den AGBs, manchmal in kleiner Schrift auf der Registrierungsseite, manchmal fehlen sie vollständig. Rechtlich betrachtet ist das nicht möglich, denn alleine durch den Abschluss eines Probevertrags kann kein vollwertiger normaler Vertrag entstehen. Der Nutzer muss hiervon Kenntnis erlangen und sein Einverständnis abgeben. Ging der Nutzer davon aus, dass es sich nur um ein zeitlich beschränktes Probeangebot handelte, so bleibt es dabei. Es entsteht kein weiterer Vertrag. Ein solcher angeblicher Hauptvertrag kann mit den entsprechenden rechtlichen Mitteln erfolgreich zu Fall gebracht werden. Zahlungen an den Betreiber der Vertragsfalle bzw. Abofalle müssen nicht geleistet werden.

Zitat:
Vorgehen bei ungewollten Internet-Abo-Verträgen | verbraucherrechtliches…

Sollte dies der Fall sein, bleibt noch immer die Anfechtung nach § 119 Abs. 1 BGB wegen eines Irrtums. Wenn man davon ausgeht, dass objektiv mit der Anmeldung eine Vertragserklärung für ein kostenpflichtige Angebot abgegeben, der Nutzer dies jedoch nicht wollte, so kann er seine Erklärung wegen dieses Irrtums anfechten. Dies muss allerdings unverzüglich nach Kenntnisnahme vom Anfechtungsgrund erfolgen. Entscheidend ist hierbei der Moment wo man es erfährt, dass mit der Anmeldung gleichzeitig ein kostenpflichtiger Vertrag abgeschlossen wurde.
Bei dieser Seite, werden sich kaum Besucher im Internet beschweren. Der Jugendschutz wird da auch nicht eingehalten.
Ich finde es schlimm, das da auch Minderjährige rein können.
Da sie deine Daten nicht haben, wird da auch nichts weiter kommen. Das sind so unsere Erfahrungen aus der Abo-Abzocke.
__________________

Musterbrief Telefonanbieter unberechtigte Forderung

http://www.vz-bawue.de/mediabig/143521A.pdf

Musterbriefe von der Verbraucherzentrale
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Bundesnetzagentur - Rufnummernmissbrauch
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/S...auch-node.html

Geändert von schnippewippe (25.03.2016 um 13:22 Uhr)
schnippewippe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2016, 13:16   #12 (permalink)
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Hallo.

Vielen Dank für deine Mühe. Du hast mir wirklich sehr geholfen. Ich werde das jetzt so machen: Ich mache erstmal gar nix.

Die müssten erstmal meine Adresse rausfinde, was für die eh schon fast unmöglich wird. Ansonsten habe ich ja nach §119 angefochten. Den Erhalt haben sie ja im Grunde bestätigt, so wie diu schon geschrieben hast.

Mal abwarten, was passiet.

Danke nochmal und schöne Ostertage!
chriser55 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2016, 13:34   #13 (permalink)
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Auch für Dich, ein ruhiges Fest.
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schnippewippe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2016, 20:53   #14 (permalink)
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hey chriser55
ich habe genau das gleiche Problem mit der selben Domain und der selben Firma. Immer diese 39,95 € die ich erst die letzten Tage realisiert habe...das geht schon ein halbes Jahr so, obwohl ich nach den 1,99 (oder so) der Kündigung bzw. automatischen Verlängerung widersprochen habe...

Was hast du genau gemacht um bei der Bank die Lastschrift zu wiedersprechen? Muss ich das jeden Monat neu machen?

Welchen Endbrief hast du letztendlich an welche Adresse geschickt?

Danke Dir!
fhrdjhrserghg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2016, 08:39   #15 (permalink)
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Nimm die 6 Kontoauszüge, auf denen die Abbuchungen stehen und lasse sie von deiner Bank zurückbuchen. Die Rücklastschriftgebühr zahlt der Abbucher.
Dann lege dir ein dickes Fell zu und reagiere überhaupt nicht mehr auf Mahnungen oder sonstige Drohungen.
Barsoi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2016, 13:20   #16 (permalink)
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Habe die Bank telefonisch kontaktiert und habe alle Lastschriften rückwirkend platzen lassen. Immerhin an die 400 Euro seit letztem August. Diesen 1 Euro konnte mir die Dame am Telefon nicht gutschreiben, klar, denn ich habe ja mal überwiesen mit einer TAN.

Lösungsvorschlag war jedoch leider ernüchternd, da es sich um eine Firma handelt und man dort nur gerichtlich vorgehen kann (Erfolgssaussichten gering). Sie sagte ich soll es weiter beobachten und schauen, ob sich jemand daraufhin meldet. Letzte Bastion: Konto neu eröffnen

Ich weiß, dass ich damals direkt nach der Überweisung des einen Euros direkt eine Kündigung geschrieben habe. Auf diesem Kontaktformular der Firma bekommt man jedoch keine Bestätigung, obwohl gefordert. Auch eine direkte Mail brachte nichts (...ob da überhaupt jemand hinter sitzt?)

naja, ich warte jetzt mal ab was passiert. Dank Euch weiß ich schonmal, was mich erwartet.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Geändert von fhrdjhrserghg (13.04.2016 um 13:24 Uhr)
fhrdjhrserghg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2016, 16:19   #17 (permalink)
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Um eine illegale Abbuchung zurückbuchen zu lassen hat man 13 Monate Zeit . Informieren muss man die Bank allerdings sofort, wenn man von der illegalen Abbuchung erfährt.

Zitat:
Ein Ratgeber zum Thema Lastschriften und Lastschriftrückbuchungen: Welche Frist besteht für die Rückbuchung einer Lastschrift?


Bei Unberechtigte Abbuchungen

.......... Wenn die Bank trotz dieser Regelungen die Rückbuchung der Lastschrift verweigertsollten Sie sich zunächst schriftlich per Einschreiben mit Rückschein an Ihre Bank wenden und diese unter Fristsetzung von 14 Tagen dazu erneut auffordern, die entsprechende Lastschrift auf Ihr Konto zurückzubuchen. Berufen Sie sich auf die oben genannten Vorschriften bzw. legen Sie einen Ausdruck dieser Homepage-Seite bei. Sollte Ihnen Ihre Bank andere Fristen nennen, so verlangen Sie die Vorlage dieser Vorschrift in Kopie und eine ausführliche Erklärung, warum in Ihrem Fall keine Rückbuchung vorgenommen werden kann. ..................................
__________________

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Geändert von schnippewippe (13.04.2016 um 16:22 Uhr)
schnippewippe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2016, 16:00   #18 (permalink)
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so, nachdem die letzte Lastschrift geplatzt ist und ich im nachhinein (nochmal) gekündigt habe sind zwei Mails reingeflattert

Kündigungsbestätigung, unfassbar:

Zitat:
Ihre Mitgliedschaft bei g************ls.com wurde gekündigt

Künftig wird Ihnen nichts für diese Mitgliedschaft abgebucht.

Hier ist Ihre Kündigungsinformation:

Bestellnummer: <nummer>
Datum der Kündigung: 15/04/2016

Zitat:
Sie sind Kunde der Seite “g***********ls.com”, welche über das Centrobill Zahlungssystem abgerechnet wird.
Leider konnte die am “11/03/2016” ausgeführte Buchung Nummer “<nummer>” nicht eingelöst werden, so dass wir Ihren Zugang sperren mussten.
Bitte loggen Sie sich nun in den Kunden Verwaltungsbereich ein, um genauere Details zu diesem Vorgang zu erfahren und eine Buchungsübersicht einzusehen.
Die Adresse lautet: http://centrobill.com/consumer

Bitte gleichen Sie den ausstehenden Betrag innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt dieser E-Mail aus. Ansonsten müssen wir leider eine postalische Mahnschrift in die Wege leiten, die neben den Stornierungs- und Bearbeitungskosten weitere 5,- EUR Mahngebühr vorsieht.
dann noch kontodaten mit 49,95 € Kosten insgesamt.

sehe ich natürlich nicht ein, da ich direkt nach Anmeldung wieder gekündigt habe ohne Rückmeldung. Anscheinend haben die auch noch nichts von dem Rest der geplatzten Lastschriften mitbekommen. (Rückwirkend an die 400 Euro)

support@e-support24.com war die Adresse zum abmelden bzw. das Kontaktformular. Damals keine Reaktion heute schon...

Als anständiger Bürger reizt es mich ja schon darauf zu antworten und auf die Kündigung direkt nach der Anmeldung aufmerksam zu machen, aber ich bin mir nicht sicher...

was meint ihr?

Geändert von fhrdjhrserghg (15.04.2016 um 16:05 Uhr)
fhrdjhrserghg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2016, 16:13   #19 (permalink)
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Ich würde vorerst nichts mehr unternehmen.
Haben die deine postalische Adresse? Wenn nicht, was wolln sie dir?
Entspannen und zurücklehnen.
Barsoi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2016, 16:22   #20 (permalink)
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das weiß ich nicht mehr genau....könnte sein.
fhrdjhrserghg ist offline   Mit Zitat antworten
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