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Alt 04.04.2013, 00:51   #131 (permalink)
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Hallo zusammen,

UPDATE

Wie erwähnt hatte ich letzten Samstag web.de angerufen und sie um Beweis gebeten, dass ich was bei denen bestellt hätte. Die haben mir jedoch nur eine Rechnung gestellt. Nun ist heute Post von denen gekommen. Darin steht folgendes

Vorgangsnr xxx Ihre Anfrage

Sehr geehrter Herr xxx,

vielen Dank für ihren Anruf.

Bitte kommen SIe ihrer Zahlungspflicht nach, um das Einleiten des Mahnverfahrens und weiterer rechtlicher Schritte zu verhindern. Überweisen Sie bitte 15,00 € unter Angabe der Vetragsnr als Verwendungszweck auf folgendes Konto:

...


Das Witzige an der Sache ist: In dem letzten Brief stand noch das ich 20€ bezahlen soll. Jetzt auf einmal sind es nur noch 15€

Was soll man davon halten?

Habe heute das Schreiben der Verbraucherzentrale per Einschreiben mit Rückantwort gesendet. Eine Kopie vom Schreiben hab ich auch. Die Kopie hat ein Freund durchgelesen und mit Unterschrift das Schreiben zur Kenntnis genommen. Wir haben den Brief zusammen zur Post gewartet.

Was würdet ihr mir empfehlen zu machen? Warten bis ein Schreiben vom Inkasso-Büro kommt?

Gruß
Billl85 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2013, 01:53   #132 (permalink)
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Was kann man denn mehr machen , als von seiner Seite aus den Vertrag als ungültig zu erklären.
Durch Anfechtung kann ein Rechtsgeschäft unwirksam, also nichtig werden.
Jetzt müsste die andere Seite auf bestehen des Vertrages klagen.

Aber lieber lassen sie ein Inkasso oder einen Anwalt bei den unfreiwilligen Kunden Druck machen damit die zahlen.

Dann würde ich mitteilen, dass ich keinen Vertrag abgeschlossen habe. Das man meiner Bitte mir Unterlagen des angeblichen Vertrag zu schicken nicht nachgekommen ist und ich den angeblichen Vertrag hilfsweise angefochten habe.
__________________

Musterbrief Telefonanbieter unberechtigte Forderung

http://www.vz-bawue.de/mediabig/143521A.pdf

Musterbriefe von der Verbraucherzentrale
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/link1120905A.html

Bundesnetzagentur - Rufnummernmissbrauch
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/S...auch-node.html
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Alt 04.04.2013, 10:48   #133 (permalink)
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In dem Brief, den ich web.de gestern geschickt hab stand folgendes:

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Schreiben vom 27.03.2013 machen Sie einen Betrag in Höhe von 20 Euro für
die angebliche Inanspruchnahme einer Internet-Serviceleistung gegen mich geltend.
Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich keinen entsprechenden kostenpflichtigen Vertrag
mit Ihnen abgeschlossen habe. Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte
nach, wann, wie und zu welchen Bedingungen es zu einem Vertragsschluss gekommen
sein soll. Ich bestreite, dass der Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages auf der
betroffenen Internetseite überhaupt hinreichend kenntlich gemacht war, da ich in Kenntnis
dieser Umstände keine Bestellung getätigt hätte. Insofern mache ich Sie auf Ihre
Beweislast dahingehend aufmerksam, dass Sie mir unmittelbar vor Abgabe meiner
angeblichen Bestellung klar und verständlich in hervorgehobener Weise Informationen über
die wesentlichen Merkmale der Dienstleistung, die Mindestlaufzeit des Vertrages sowie den
Preis zur Verfügung gestellt haben und dass sich aus der Beschriftung der Schaltfläche zur
Abgabe der Bestellung eindeutig die Kostenpflichtigkeit des Vertrages ergab. Ein Vertrag
dürfte gemäß § 312g Abs. 4 BGB gar nicht zustande gekommen sein.

Ich erkläre hiermit hilfsweise den Widerruf des angeblich abgeschlossenen Vertrags nach
den Vorschriften für Fernabsatzgeschäfte und die Anfechtung wegen arglistiger
Täuschung
. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den
Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen sowie die Kündigung des Vertrags
.

Da es sich nunmehr um eine bestrittene Forderung handelt, weise ich ausdrücklich auf die
Unzulässigkeit einer Übermittlung von Daten an Auskunfteien gem. § 28a Abs. 1 Nr. 4d
Bundesdatenschutzgesetz hin. Bei Zuwiderhandlungen behalte ich mir alle in Betracht
kommenden rechtlichen Schritte gegen Sie vor.
Eine Zahlung werde ich nicht vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen


Das sollte es zunächst von meiner Seite sein, oder? Ich warte mal ab, bis das Inkassobüro sich bei mir meldet

Geändert von Billl85 (04.04.2013 um 10:52 Uhr)
Billl85 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2013, 10:41   #134 (permalink)
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Hallo zusammen,

auch mit mit mir möchte Web.de in eine Brieffreundschaft treten. Bin seit gut und gerne 10 Jahren Freemailuser bei Web.de und habe dort meines Wissens nie einen kostenpflichtigen Dienst gebucht.
Auf die erste Rechnung reagierte ich nicht, da ich mir eines kostenpflichtigen Vertragsabschlusses zu keiner Zeit bewusst war. Als die Mahnung kam ging ich der Sache dann doch nach und suchte zunächst Emailkontakt. Aus der per Email an mich verschickten Mahnung ging nicht einmal hervor welchen Dienst ich denn nun genau gebucht haben soll. Außer einer Kundennummer und Vertragsnummer ging aus deren Schreiben nichts hervor. Also bat ich um einen Beleg seitens Web.de aus dem hervorgeht welchen Dienst ich angeblich gebucht haben soll. Ich erhielt zeitnah eine Antwort, in der es hieß der Vertrag wäre als PDF anhängig. Natürlich befand sich im Anhang keine Datei.
Nun ja, ich rief also bei Web.de an und tat dort kund, dass ich nie einen schuldrechtlich relevanten Vertrag geschlossen habe und falls doch, muss dies eine Bestellung im Irrtum gewesen sein. Der rüde Herr am Telefon meinte, dies sei nicht möglich, von wegen Button "Jetzt kaufen" usw. Als ich meine Stimme ebenfalls erhob, bot man mir an die Vertragssumme von insgesamt 60 auf 30 Euro zu senken, wenn ich innerhalb von 14 Tagen 15 Euro überweisen würde. In meinen Augen ist dies keine Kulanz, sondern das grenzt schon fast an Erpressung.
Im Anschluss an dieses Telefonat wurde mir dieses "Treueangebot" für die "Clubmitgliedschaft" per Email bestätigt. Sonderbar, dass diese Firma nach nur einem Telefonat auf 50% ihrer Forderung verzichtet, wo man bei Web.de doch angeblich fest davon überzeugt ist, dass ich einen rechtsgültigen Vertrag über insgesamt 60 Euro abgeschlossen haben soll.
Um sicher zu gehen habe ich den schon von Billi85 verwendeten Musterbrief an Web.de per Mail versandt, darauf erhielt ich umgehend Antwort von der Datenschutzabteilung, obwohl meine Email an den Kündigungsservice ging, dass man meine Daten nicht weitergebe. Auf den Rest der Mail ging man jedoch nicht ein.

Zitat:
herzlichen Dank für Ihr Interesse an der Verwendung Ihrer Daten. Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Frage.

Es ist richtig, dass ein Teil der Adressen für Werbezwecke Dritter verwendet wird. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Adressen, die zu einer juristischen Person (GmbH, OHG, e.V. usw.) gehören. Dies entspricht den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Nach § 3 BDSG sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person geschützt.

Bei Ihnen, als Privatkunde, erfolgt selbstverständlich keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Abgabe von Forderungen an ein Inkassounternehmen nicht um Datenweitergabe, sondern um Auftragsdatenverarbeitung handelt.
Weder habe ich Interesse an deren Datenschutzgebaren bekundet, noch habe ich denen in meiner Mail auch nur eine einzige Frage gestellt. Ganz offensichtlich werden Kundenmails also gar nicht gelesen und einfach nur Textbausteine zusammengestellt und an die Kunden rausgeballert.

Nun meine Fragen:

1. Ist mittlerweile eventuell doch eine Klage seitens Web.de bekannt geworden, in der die Firma in einem solchen oder ähnlich gelagerten Fall Klage erhoben hat?

2. Billl85: Wie hat Web.de auf Deinen Brief reagiert und wie ist der aktuelle Stand der Dinge?
AlfredTetzlaff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2013, 12:10   #135 (permalink)
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Landgerichts Koblenz vom 01.08.2013 – 1 O 55/13 /

Zitat:
LG Koblenz: Werbung für „web.de-Club“ intransparent – Verstoß gegen Button-Lösung nach § 312g Abs. 3 BGB
Publiziert 12. September 2013 | Von Dr. Graf
Rechtsnorm: § 312g Abs. 3 BGB

Mit Versäumnisurteil vom 01.08.2013 (Az. 1 O 55/13) hat das Landgericht Koblenz entschieden, dass die 1&1 Mail & Media GmbH mit ihren Bestellmodalitäten für ihren „web.de-Club“ intransparent handelt. Insbesondere verstoße sie gegen die sogenannte Button-Lösung des § 312 g BGB.


Zum Sachverhalt:........................weiter im link
Web.de Abzocke - eine Zusammenfassung

Ein Jahr Buttonlösung: vzbv geht erfolgreich gegen neue Maschen vor
.
__________________

Musterbrief Telefonanbieter unberechtigte Forderung

http://www.vz-bawue.de/mediabig/143521A.pdf

Musterbriefe von der Verbraucherzentrale
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/link1120905A.html

Bundesnetzagentur - Rufnummernmissbrauch
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/S...auch-node.html

Geändert von schnippewippe (24.09.2013 um 12:13 Uhr)
schnippewippe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2013, 12:15   #136 (permalink)
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Ja feini fein und Danke. Bisher bin ich nur auf das alte Urteil gestoßen, seitdem ja nun Jahre ins Land zogen sind und web.de sein Vorgehen eventuell angepasst haben könnte.

Geändert von AlfredTetzlaff (24.09.2013 um 12:21 Uhr)
AlfredTetzlaff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2013, 21:58   #137 (permalink)
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Bitte . bitte
__________________

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schnippewippe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2013, 23:11   #138 (permalink)
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Ich habe so einen Hals, würde am liebsten dort vorbei fahren und denen ins Gesicht rotzen.
AlfredTetzlaff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2013, 14:59   #139 (permalink)
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Ich bin denen gehörig auf den Sack gegangen. Habe zig Mails geschrieben und oft dort angerufen. Ich drohte meine Telefonverträge bei der 1und1 Telecom GmbH zu kündigen. Unterrichtete Sie von der Kostenübernahme meiner Rechtsschutzversicherung, sofern die Auseinandersetzung vor Gericht landen würde und dass ich bereits Rechtsberatung bei einem befreundeten Rechtsanwalt in Anspruch genommen habe. Bis auf die Telefonverträge alles ein Bluff :-D.

Am Ende kam dies heraus:

"vielen Dank für Ihren Anruf. Leider haben Sie das Gespräch beendet, bevor wir eine gemeinsame Lösung finden konnten.

Wir möchten jedoch, dass Sie zufrieden sind. Unser Angebot, den Vertrag zum nächsten Rechnungslauf, dem 19.11.2013 zu kündigen kam Ihren Vorstellungen offensichtlich nicht genug entgegen. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen einmalig aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht an, Ihren Vertrag zu sofort zu beenden und den bereits angemahnten Betrag zu stornieren. Was halten Sie von diesem Vorschlag?

Wenn Sie unser Angebot annehmen möchten, bestätigen Sie uns dies einfach per E-Mail. Andernfalls endet Ihr WEB.DE Club-Vertrag zum nächstmöglichen Endtermin, dem 19.08.2014.

Wir hoffen, dass Ihnen unser Lösungsvorschlag gefällt und hoffen bald wieder von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen"

Also Leute, lasst Euch nicht ficken, denn die können Euch nicht ficken!

Geändert von AlfredTetzlaff (25.09.2013 um 15:27 Uhr)
AlfredTetzlaff ist offline   Mit Zitat antworten
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web. de club;abzocke, web.de

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