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05.12.2010, 13:05
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#1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 10.423
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Prozess- Landgericht Essen (gewerbsmäßiger)Betrug bei Gewinnspieleintragungsdienst
Da wir ja einige verschiedene Themen darüber haben ,werde ich mal diesen Bericht extra einstellen.
Schock - Einnahmen bei Gewinnspieleintragungsdienst
Zitat:
Dorsten/Essen. So ein „Gewinnspieleintragungsdienst“ kann ganz schön reich machen. Sechs Millionen Euro haben rund 70.000 Bürger gezahlt. Alles (banden- und gewerbsmäßiger) Betrug, hält das Landgericht Essen der 30-jährigen Rhaderin Nicolette C. und dem 26-jährigen Duisburger Vedat Ö. jetzt vor. Ein Jahr lang, bis April 2010, sollen sie mit diversen Strohleuten, mehreren Gesellschaften, Call-Centern in der Türkei und der Hilfe eines Rechtsanwaltes die Betrogenen unter Druck gesetzt haben.
Die Geldeintreibung lief laut Anklage so ab: Der Duisburger besorgte sich Kundendaten aus Adress-Banken. Diesen „Kunden“ teilte er mit, sie hätten an einem Gewinnspieleintragungsdienst teilgenommen, leider aber die Kündigungsfrist versäumt. Deshalb müssten sie noch zahlen: 89 Euro (Win-Express), 95,70 Euro (Extrawin.tv) oder 149,70 Euro (Eurowin 24). Sollten sie die Zahlung verweigern, müssten sie mit der Einschaltung von Inkasso-Diensten, Rechtsanwälten oder Schufa-Eintragungen rechnen.
Tatsächlich hatten die angerufenen Personen aber nicht an dem Dienst teilgenommen. Bei einigen Produkten habe es sich lediglich um bloße Fassaden gehandelt.
Und wie kommt man an die Daten der Geschädigten? Ihnen wurde vorgespiegelt, sie müssten zur Wirksamkeit der „Kündigung“ ihre Daten nochmals eingeben. Anschließend wurden von Call-Center-Agenten „Voice File“ erstellt, die eine aus dem Kontext gerissene Zustimmung des Geschädigten zum Lastschrifteinzug dokumentieren sollten. Die erhielten anschließend eine verklausulierte „Auftragsbestätigung“ und die angegebenen Beträge wurden abgebucht.
Die Rhaderin soll dabei als Geschäftsführerin tätig gewesen sein und Personalführung, Buchhaltung und Korrespondenz mit Geschäftspartnern als Aufgabe gehabt haben.
3,32 Millionen Euro buchten die Geschädigten allerdings zurück. Daraufhin ließ der Duisburger sie durch einen (anderweitig verfolgten) Rechtsanwalt mahnen, und zahlreiche Geschädigte zahlten. Zum Schluss seien die Kundenstämme, teilweise unterstützt von der Rhaderin, weiterverkauft worden.
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Da passt dieser Bericht ja sehr gut dazu.
Kampf gegen Telefonabzocke
VON MARTIN RÖSE - zuletzt aktualisiert: 04.12.2010
Krefeld (RP) Krefeld ist eine Hochburg von Telefonbetrügern. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft ein eigenes Dezernat gegründet
Geändert von schnippewippe (05.12.2010 um 15:25 Uhr)
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06.01.2011, 13:15
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#2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 10.423
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AW: Prozess- Landgericht Essen (gewerbsmäßiger)Betrug bei Gewinnspieleintragungsdiens
Hier noch ein weiterer Bericht darüber.
3,5 Jahre Haft für Gewinnspiel-Betrüger
Zitat:
Das Landgericht Essen verhängte am 29. Dezember 2010 Haft- und Bewährungsstrafen für zwei Drahtzieher der Gewinnspiel-Mafia. Wie berichtet, warf die Anklage Vedat Ö. und Nicoleta C. vor, unerlaubt von Konten von Verbrauchern abgebucht zu haben. Insgesamt entstand ein Schaden von knapp 6 Millionen Euro, laut einem bei der Verhandlung anwesenden Zeugen wurden rund 3 Millionen Euro sichergestellt.
Wie der Vorsitzende Richter und Pressesprecher am Landgericht Essen, Wolfgang Schmidt, heute auf Anfrage mitteilte, wurde Vedat Ö. wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges in vier Fällen zu 3,5 Jahren Haft verurteilt. Seine Lebensgefährtin Nicoleta C. wurde wegen Beihilfe in zwei Fällen zu einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt.
Ein Zeuge sagte mir eben am Telefon, während der Verhandlung hätte Ö. immer wieder versucht, die Schuld auf seine Mitarbeiter abzuladen. Außerdem soll Nicoleta C. auf wundersame Weise die deutsche Sprache verloren haben und auf einen Dolmetscher angewiesen gewesen sein........................aus dem link
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06.06.2011, 11:53
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#3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 10.423
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Inkassounternehmen im Fokus der Staatsanwaltschaft
Inkassounternehmen im Fokus der Staatsanwaltschaft
Zitat:
Inkassounternehmen aus Ludwigshafen, Schwerte, Neu Isenburg, Landau, Osnabrück und Stuttgart sind in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Grund hierfür ist ein Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen des Verdachts des Betruges zum Nachteil vermeintlicher Kunden von Gewinnspieleintragungsdiensten, das gegen die Krefelder Firmen MMC Medialog Marketing Company und FS Zahlungsverwaltungsmanagement UG eingeleitet wurde.
Laut Aussage der Staatsanwaltschaft Krefeld sitzt der Hauptbeschuldigte im Krefelder Verfahren noch in Untersuchungshaft (Az: 2 Js 933/10, siehe auch Quelle: www.ebundesanzeiger.de).
Die Forderungen des Hauptbeschuldigten, die aus angeblichen Mitgliedschaften bei Gewinnspieldiensten mit Namen wie Jackpot 77, Maxikombi100, WinTeam 77, Bonusrunde 100 oder Superbonus49 AN resultierten, wurden an Inkassounternehmen im gesamten Bundesgebiet zur Beitreibung übergeben.
Mehrere Staatsanwaltschaften ermitteln derzeit bundesweit...........weiter im link
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