Hallo Leute,
auch wir (meine Frau u. ich) hatten einige Schwierigkeiten mit der Firma SofortRente plus. Es war in etwa so, wie schon von einigen anderen Mitgliedern berichtet. Beim Thema Rechtsabteilung während des Telefonats ist meine Frau dann eingeknickt und hat sich gedacht, sie könne ja das Ganze widerrufen, sobald die Firma DTV ihr die Unterlagen zuschickt. Nur: Das haben sie nicht getan, sondern haben gleich drei Monatsbeiträge von ihrem Konto eingezogen

! Aber dank einiger Internetrecherchen (auch hier im Forum) konnte ich dementsprechend reagieren und hab das Geld von meiner Bank zurück überweisen lassen. Daraufhin haben die sich natürlich beschwert und haben uns eine Mahnung geschickt und wir hatten die entsprechende Adresse, der Firma DTV den entsprechenden Widerruf zu schicken. Diesen Brief werde ich jetzt hier posten, damit auch möglichst viele andere ihn als möglichen Musterbrief verwenden können, denn wir haben von der Firma DTV seit etwa drei Monaten keinen Ton mehr gehört
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Schreiben vom 06.05.2011 machen Sie einen Betrag in Höhe von 87,15 € geltend. Hiermit fechte ich diesen Betrag und den Vertragsschluss an.
In Ihrem Schreiben beziehen Sie sich auf ein Telefongespräch, in dem Sie mir mitteilten, ich hätte bereits einen Vertrag mit Ihrer Firma abgeschlossen und seit drei Monaten kostenlos an Ihrem Gewinnspiel teilgenommen, ohne dass ich Unterlagen dazu von Ihnen erhalten hätte.
Der Aufforderung, mir den Vertragsschluss, den ich meiner Meinung nach nie getätigt habe, nachzuweisen, sind Sie nicht nachgekommen.
Nach Ihren Aussagen hätten Sie Leistungen mir gegenüber somit schon seit dem 01.02.11 erfüllen müssen, nicht, wie in der Mahnung angegeben, seit 01.05.11. Ich muss somit von einer absichtlichen Täuschung ausgehen, mit der ich in den angeblichen Vertragsabschluss gedrängt werden sollte.
In dem zweiten, von Ihnen aufgezeichneten Telefongespräch haben Sie angekündigt, mir die Vertragsunterlagen inklusive Ihrer Kontaktdaten zukommen zu lassen. Dies ist bis heute nicht geschehen. Somit konnte ich von meinem Widerrufsrecht keinen Gebrauch machen. Ferner habe ich auch schon während des ersten Telefonats dem Vertragsschluss widersprochen.
Den angeblich abgeschlossenen Vertrag fechte ich somit wegen Täuschung an. Zudem widerrufe ich diesen Vertrag hilfsweise nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen, hilfsweise kündige ich fristlos.
Ferner wünsche ich weder einen Vertrag noch weitere Abbuchungen von meinem Konto. Außerdem untersage ich die Weitergabe meiner Kontodaten.
Mit freundlichen Grüßen