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Alt 26.07.2015, 18:29   #1 (permalink)
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Registriert seit: 26.07.2015
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Standard InmediaOne

Hallo zusammen,

bin neu hier im Forum und hätte gerne gewußt, ob jemand in der Thematik oder Problematik mit der Bertelsmanntochter "InmediaOne" bewandert ist. Wie ich mich kundig gemacht habe hat InmediaOne wahrscheinlich eine Prozessflut zu erwarten - maßgeblich mit losgetreten von einem RA Schiller - vornehmlich wegen dem Umstand, dass Widerrufsbelehrungen falsch formuliert wurden, weniger wegen der horrenden Preise, mit denen InmediaOne Bücher unter die Leute gebracht hat. Auch war zu hören, dass das Versprechen, Bücher seien eine Wertanlage (wobei betont wird, dass nicht das einzelne Buch selbst, sondern die ganze Sammlung von Wert sei) Kokolores ist und das statt hochwertigem Material eigentlich nur Kartonage, Kunststoff und Watte verarbeitet ist und auch die Goldverbrämungen alles andere als Gold seien.

Ich persönlich habe auch Bücher von Bertelsmann und InmediaOne erstanden und ebenalls hohe Summen bezahlt, habe mich aber keiner Widerspruchsklage angeschlossen. Hauptintension war mehr der Inhalt der Bücher als das Material und die sog. "Wertsteigerung". Natürlich hätten die Bücher preiswerter ausfallen können.

2011 waren das letzte Mal InmediaOne Vertreter bei mir. Angekündigt haben sie sich damit, sie hätten den Betreuungsauftrag, meine Bucheditionen auf Vollständigkeit zu überprüfen. Das ist sozusagen das Argument, mit dem sich InmediaOne Vertreter immer Zutritt verschaffen wollen. Sie haben zugesagt kein Verkaufsgespräch zu führen, was sich aber schlussendlich ausschließlich als ein Verkaufsgespräch entpuppte. Da mich die Edition ebenfalls interessierte habe ich dennoch zugeschlagen.

Ich habe aber keine Ratenzahlung vereinbart sondern Zahlung in einem Betrag, schon allein deshalb, da man bei Ratenzahlung öfters einer "Permanmentbetreuung" unterliegt, was lästig sein kann. Ich habe sogar die schriftliche Zusage erwirkt, dass InmediaOne keine Vertreter mehr schickt und ich von der Kundenliste gestrichen würde.

Allerdings keimte schon in mir Ärger auf, als in den Jahren zwischen 2012 bis 2015 durch die Bank weg in den Medien negativ über InmediaOne und deren Produkte berichtet wurde, dass z. B. Bucheditionen, für die man über 5000 Euro bezahlt hat allenfalls wenige hundert Euro zu erwarten hätte, verkaufte man sie wieder.

Bis 2014 hatte ich vor InmediaOne meine Ruhe bis sich eine Dame mit mir in Verbindung setzte, die einen Mitarbeiter bei mir vorbeischicken wollte um den Wert meiner Bücher zu ermitteln. Ich lehnte dankend ab, mit dem Hinweis, dass ich die schriftliche Zusage hätte, dass sich InmediOne mit mir nicht mehr in Verbindung setzten würde und ich von der Kundenliste gestrichen sei. Insofern dürfte dieser Anruf gar nicht erfolgen. Etwas patzig legte die Dame auf. Jetzt im Juli 2015 das gleiche. Eine InmediaOne Dame wollte mich unbedingt aufsuchen um eine "Wertermittlung" meiner Bucheditionen anzustelllen. Wieder konnte ich diese nach einiger Diskussion und dem Hinweis auf die schlechte Presse sowie dem Umstand dass ich mich eigentlich gar nicht mehr auf der Kundenliste befinden dürfte die Dame abwimmeln.

Da auf der Homepage von InmediaOne im Frage und Antwortbereich vermerkt ist, dass seit 2013 keine Vertreterbesuche mehr erfolgen würden finde ich diese beiden Anrufe bei mir doch etwas sonderbar, vor allem was der Krampf mit der "Wertermittlung" soll. Das ich Bücher von InmediaOne besitze können eigentlich auch nur InmediaOne-Mitarbeiter wissen, insofern glaube ich schon, dass es sich um solche Vertreter handelt.

Allerdings habe ich gehört, dass seit ca. 2 bis 3 Jahre ehemalige Mitarbeiter von InmediaOne durch die Lande tingeln, ehemalige Kunden aufsuchen und diese ihre Hilfe anböten um die Bücher wieder loszuwerden. Dabei sollen dubiose Prozessfinanzierer empfohlen werden oder es würde Werbung für den dubiosen SOS Verbraucherschutz gemacht. Es würde sich hier um ehem. InmediaOne Mitarbeiter handeln, die praktisch an ihrem ehem. Arbeitgeber "Rache" über unzufriedene Kunden üben wollen.

Weiß jemand von Euch, ob InmediaOne tatsächlich Vertreter wieder losschickt um "Wertermittlungen" anzustellen - vielleicht aus Gründen der derzeiten schlechten Presse oder ob das mit Vorsicht zu genießen ist, obwohl ich mittlerweile der Meinung bin, dass Bertelsmann immer mit Vorsicht zu genießen sei.

Grüße
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