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Alt 19.11.2010, 19:49   #11 (permalink)
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Standard AW: Achtung vor automobilescout24.com

Milliarden-Schäden durch Tacho-Trickserei
Zitat:
Brüseel. Tacho-Tricksereien kosten enorme Summen: Allein in Deutschland verlieren Autobesitzer wegen Manipulationen am Kilometerzähler jährlich bis zu 1,3 Milliarden Euro. Eine Datenbank soll helfen. Der ADAC bleibt skeptisch.

Tricksereien an Tachometern von Autos verursachen enormen Schaden: Allein in Deutschland verlieren Autobesitzer wegen Manipulationen am Kilometerzähler pro Jahr 725 Millionen bis 1,3 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine belgische Studie, die diese Woche in Brüssel präsentiert wurde.

Denn Wagen mit „abgesenktem“ Kilometerstand werden zu teuer verkauft. Reparaturen fallen früher an als beim Kauf erwartet und auch der Wert des Autos verfällt schneller. Doch die Kosten möglicher Manipulationen treffen nicht nur die Endkunden. Auch Gebrauchtwagenhändler investieren Zeit und Geld in Tacho-Checks und in die Suche nach vertrauenswürdigen Geschäftspartnern. Zudem leide das Unternehmensimage, „wenn der Wagen mit 80.000 Kilometern schon schrottreif ist“, sagt Maximilian Maurer vom deutschen Autofahrerverband ADAC.

Der Aufwand für die Dreherei am Kilometerzähler ist laut Experten denkbar gering: Entsprechende Geräte gibt es über das Internet ab 200 Euro zu kaufen, Werkstätten oder Privatleute bieten „Korrekturen“ ab 50 Euro an. Der Vorgang selbst ist eine Sache von Minuten und in Deutschland nicht einmal verboten – lediglich die betrügerische Absicht steht unter Strafe. Wer also andere beim Verkauf über den wahren Kilometerstand täuscht, macht sich strafbar.................mehr im link
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Alt 21.03.2011, 09:16   #12 (permalink)
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Beiträge: 10.423
Standard Jeder dritte mit manipuliertem Tacho.

Kriminelle Verjüngungskur

Zitat:
In Deutschland wechseln pro Jahr sechs Millionen Gebrauchtwagen den Besitzer – jeder dritte mit manipuliertem Tacho. Wer die Anzeichen richtig deutet, erkennt den Betrug.

Dem Betrug kamen Ermittler jetzt bei einer Razzia auf die Schliche, bei der die Polizei in München und Umgebung rund 150 Geschäfte, Büros und Wohnungen von Gebrauchtwagenhändlern, Taxiunternehmen und Elektrospezialisten durchsuchte. Bei der länderübergreifenden Aktion hatten insgesamt 500 Beamte eines Spezialkommandos Verkaufsstellen und Privaträume in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Bulgarien gefilzt. Dabei waren sie auf 70 Autohändler gestoßen, die offenbar zu einem breit aufgestellten Bandennetzwerk gehören. Weit mehr als 200 Fahrzeuge mit Manipulationsverdacht wurden bei diesem Einsatz sichergestellt. Zudem nahm die Polizei 26 Verdächtige fest, gegen die nun wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs ermittelt wird.....................

.....................Durch die Möglichkeit, "Fahrzeughistorien" beim Kraftfahrtbundesamt abzufragen, wollte das Bundesverkehrsministerium mehr Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf schaffen. Anhand von jederzeit abrufbaren Daten zu Baujahr, An- oder Umbauten und Halteranzahl sollten sich unter anderem verdeckte Unfallschäden oder Tachomanipulationen feststellen lassen. Zuvor müssten jedoch noch wichtige Datenschutzfragen geklärt werden, hieß es dazu im vergangenen Jahr. Bis heute ist das Ministerium in der Sache offenbar nicht viel weitergekommen. Kommerzielle Unternehmen bieten inzwischen Recherchedienste zur Fahrzeugvergangenheit an – zum Flensburger Datenbestand gehören die Historien noch nicht........................weiter im link
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Alt 21.03.2011, 17:32   #13 (permalink)
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Standard AW: Achtung vor automobilescout24.com

Hier sind doch aber langsam mal die Fahrzeughersteller gefragt. Kann doch nicht so schwer sein, eine Manipulation des Tachos zumindest gewaltig zu erschweren. Alle neueren Fahrzeuge stecken doch eh schon voll mit Elektronik und Computertechnik. So müßte es doch technisch ohne besonders großen Aufwand machbar sein, eine Art von Plausibilitätskontrolle einzubauen.

Gruß
manafraid
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