06.07.2011, 15:52
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#2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2009
Beiträge: 10.423
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AW: Betrug im Internet bei Autokauf
Hier noch eine andere Geschichte.
Zitat:
Internet-Kleinanzeigenbetrug im Vormarsch
Er hat ein Mopped mit VB 1.100 zum Kauf auf einer der passenden Internetplattformen eingestellt. Darauf meldet sich ein Interessent, angeblich aus Schottland, per Mail. Er kommuniziert mal in schauderhaftem Deutsch, mal in etwa gleichschlechtem Englisch. Zeit hätte er nicht, auf den Fotos gefällt ihm das Ding usw. Man einigt sich nach zwei Mails auf EUR 900. Darüber und über die Speditionskosten will er einen Bankscheck schicken. Nach Gutschrift soll der Mandant die Spedition anrufen und gut. Klingt prima, endlich das Mopped verkauft und die Kohle in der Hand.
An der Stelle kommt der Mandant und fragt mich, ob das ok ist. Ich habe dringend abgeraten. Warum?
Klingt zunächst simpel, sicher und verlockend. Problem ist aber, dass bei Auslandsschecks nicht die deutschen Fristen gelten. Über geplatzte Auslandsschecks wird man von den Banken erst informiert, wenn das Mopped schon lange über alle Berge ist. Und dann wird der so schön gutgeschriebene und sicher geglaubte Betrag wieder rückbelastet, denn die Gutschrift erfolgt immer nur unter Vorbehalt des Geldeingangs aus dem Scheck.
Die aus meiner Sicht einzige Möglichkeit, wenn überhaupt: Vorkasse per Überweisung verlangen. Das wird vermutlich abgelehnt. Wenn nicht, kommt die Bitte, dem Abholer zusätzlich Geld zu geben, weil sich Dinge überschnitten hätten, die Überweisung sei schon raus, dauere aber usw. Die nächste Stufe ist, dass “versehentlich” eine Null zu viel geschrieben wurde. Man könne doch am einfachsten diesen überzahlten Betrag (am besten natürlich cash) an den Abholer geben..................weiter im link
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