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Alt 19.09.2010, 14:58   #1 (permalink)
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Standard Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Hallo,
jedes Jahr sterben rund tausend Menschen, die auf ein Organ warten. Es gibt viele schwerstkranke Patienten, denen mit einer Transplantation geholfen werden könnte. Daran besteht kein Zweifel.

Warum spenden wir sowenig Organe???
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Alt 19.09.2010, 15:32   #2 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Bei vielen Menschen spielt ihr Glauben eine Rolle.
Wenn jemand an die Auferstehung der Toten glaubt, möchte er ja seinen Körper im Ganzen haben.
Oder - Er hat es vom Schöpfer erhalten und so will er es zurück geben.

Obwohl ich dazu sagen möchte das es nichts mit der Kirche zu tun hat.
Zitat:
Beide Kirchen haben die Verabschiedung des Transplantationsgesetzes 1997 begrüßt und nochmals betont, dass die Organspende ein Akt der Nächstenliebe sein kann

Der grösste Teil der Menschen denkt doch erst selbst an Organspenden wenn er selber in Not ist. Mal ehrlich wer denkt schon daran , dass sein Weiterleben vielleicht einmal von einen fremden Organ abhängen wird.
Das wird verdrängt wie der Tot.

Also meine Organe will bestimmt keiner mehr haben. Das ist für mich die 3 Gruppe. Leute die krank sind und daher kaum in Frage kommen.
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Alt 19.09.2010, 15:41   #3 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Hallo,

mir geht es bei der Organspende darum ob man wirklich tot ist,

denn,

früher war einer mit dem Herztod tot,

nach heutiger Deffantion nach dem Hirntod,

und in ein paar Jahren war man da auch noch nicht tod!!!
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Alt 19.09.2010, 15:57   #4 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Das habe ich nicht angesprochen,weil ich selber starke Probleme damit habe. Wann ist man wirklich tot.
Ich kenne eine Familie da wurde der Vater künstlich am Leben gehalten. Als die Ärzte dann den Vorschlag machten die Maschinen abzustellen ,waren 2 Kinder damit einverstanden. Aber eine Tochter sagte nein. Der Vater blieb an den Maschinen. Wachte später wieder auf und führte sein leben ganz normal weiter. Er hatte sogar seine Tochter die nein sagte überlebt. Diese ist später an Krebs gestorben.
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Alt 19.09.2010, 16:01   #5 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Hallo schnippewippe,

die folgende Ausführung treibt mich um:

Voraussetzung für die Organentnahme von einem Toten ist die sichere Feststellung des Hirntodes.

Der Hirntod ist heute in fast allen Ländern als das maß-
gebliche Merkmal für den Tod des Menschen anerkannt.

Die Entnahme eines lebenswichtigen Organs von einem
Patienten, dessen Hirntod noch nicht sicher eingetreten ist, wäre strafrechtlich Totschlag, die Entnahme einer Niere zumindest gefährliche Körperverletzung.

Der Hirntod ist quasi die biologische Enthauptung.
Der Mensch hört auf, die körperlich-seelische Einheit zu sein, die ihn als Menschen aus macht.

Vehementer Widerspruch hierzu vom Hamburger Neurologen Gerhard Roth:
Nicht alle Hirnfunktionen seien messbar und deshalb auch ihr vollständiger Ausfall nicht sicher feststellbar.
Unbestritten ist im übrigen, dass bei Hirntoten Stoffwechsel, Nieren und Verdauung noch eine Weile funktionieren und es zu massiven Spontanbewegungen kommen kann.

Linus Geisler, Chefarzt in Gladbeck:
Der Leib lebt bei Hirntoten zu 97 %.

Kann man so jemand als tot bezeichnen?
Nein, meint der evangelische Bischof von Berlin-Brandenburg, Wolfgang Huber.
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Alt 19.09.2010, 16:07   #6 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Denke mal, und da bin ich sicher mit sehr vielen einer Meinung, daß man die Gefahr des Mißbrauchs nicht ausschließen kann. Es gibt doch schon eine "Organmafia", wenn auch nicht bei uns (wer weiß das schon so genau?) und nicht offiziell.

Auch so einige unserer Juristen, die sicher nicht gerade den niedersten IQ haben, sind doch sicher schon allein aufgrund unserer Erfahrung hier im Forum z.T., wenn auch zu einem geringen Teil, als "menschliche Sch.....e" zu bezeichnen. Sorry, aber mir fällt da kein anderer Ausdruck ein.

Warum soll es nun bei den Medizinern anders sein? Wenn jemand durch Vermittlung eines Herzens oder einer geeigneten Leber plötzlich reich werden kann, wer sagt mir, daß ich mich als "Fast-Toter" in den Händen der "richtigen" Mediziner befinde? Kritiker werden sicher damit widersprechen, daß so etwas bei uns wegen der vielen Kontrollen faktisch unmöglich sei, aber daran glaube ich persönlich nicht.

Auch wenn, wie bei Schnippie, bei mir selbst, vielleicht von den Nieren abgesehen, nichts mehr zu holen ist: Auch als junger Mensch würde ich nicht Organspender werden. Glaubenskonflikte kann ich da bei mir sogar ausschließen, da ich überzeugter Atheist bin.

Gruß
manafraid

Siehste, da haben sich unsere Beiträge überschnitten: Letztlich bestimmt demzufolge also der "Entnehmer" des Organs, ob ich tot bin oder nicht. Neeneneee, nicht mit mir, danke!

Geändert von manafraid (19.09.2010 um 16:20 Uhr) Grund: Korrektur
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Alt 19.09.2010, 16:25   #7 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Hi -
Dann lest Euch das mal durch.
Zitat:
In Österreich gilt die sogenannte Widerspruchslösung. Ein Organ, ein Organteil oder Gewebe dürfen einem "Organspender" nur dann entnommen werden, wenn kein zu Lebzeiten abgegebener Widerspruch vorliegt.

Wer seine Organe, Organteile oder Gewebe nicht "schenken" möchte, also eine Organentnahme ablehnt, muss einen Widerspruch schriftlich dokumentieren (z.B. bei seinen Ausweispapieren). Aus dem Widerspruch muss hervorgehen, dass man mit der Organentnahme nicht einverstanden ist. Außerdem sollte man sich im sogenannten »Widerspruchregister gegen Organspende« eintragen lassen...........mehr im link
Das gilt auch für Ausländer, die sich in Österreich aufhalten (z.B. im Urlaub!).

Na toll Wer kennt denn dieses Gesetz von uns.
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Alt 19.09.2010, 16:31   #8 (permalink)
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Ort: anne Küste
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Siehste wohl: Ich war noch nie in Österreich und jetzt fahr ich da schon dreimal nicht hin.

Aber im Ernst: Je größer die Zahl der infrage kommenden Spender ist (wie eben in Österreich), desto geringer dürfte auch die Gefahr des Mißbrauchs sein. Also, vielleicht doch keine so schlechte Lösung?

Jedenfalls hier nicht. Stelle mir gedanklich vor, daß ich (nur) bewußtlos im Straßengraben liege und der böse Doktor mit dem großen Schlachtbeil kommt!!!
manafraid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2010, 17:02   #9 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Habe noch was gefunden. Es ist auch Italien, Spanien und Portugal so wie in Österreich.
Zitat:
in Österreich, Italien, Spanien und Portugal beispielsweise gelte die sogenannte “Widerspruchsregelung”, d.h. wer einer Organspende nicht schriftlich widersprochen habe, könne dort deshalb im Todesfall unter Umständen zum Organspender werden........der link dazu
Ich kann mir vorstellen, dass es nur sehr wenig Deutsche wissen.
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Alt 21.09.2010, 21:52   #10 (permalink)
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Standard AW: Wieso besitzen nur zwölf Prozent der Deutschen einen Organspendeausweis?

Mit dieser Frage habe ich mich vor Jahren beschäftigt und einen Organspendeausweis gehabt.

Heute (mit fast 50) bin ich wohl zu alt und mache mir keine Gedanken.

Sollen sie nehmen was noch in Ordnung ist (falls, da ich rauche und manchmal auch Alkohol trinke, eine Brille trage, eine HZM habe) wüsste ich nicht was sie noch nehmen könnten.

Und ich weiss nicht, ob ich JA sagen würde, wenn einem meiner Kinder was passiert (was bitte der liebe Gott verhindern möge).

Diese Frage kann und will ich nicht beantworten und bewundere die Eltern, die dieses können.

Ich habe noch einen Organspendeausweis aber: er wird wohl nichts mehr nützen.
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