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16.09.2010, 18:14
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#1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.09.2010
Ort: HN
Beiträge: 28
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Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Hallo,
soll der Vater in diesem Fall bestraft werden???
Der Vater steht wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor Gericht. Wie der Vorsitzende Richter Reiner Skujat zu Beginn des Strafprozesses in Stuttgart sagte, könnte er auch wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen verurteilt werden. Dem 51-Jährigen droht damit eine mehrjährige Haftstrafe.
In Deutschland gab es noch nie einen Strafprozess, bei dem ein Gericht einen nicht direkt an der Tat Beteiligten nach einem Amoklauf belangte.
Klicke hier und lese mehr:
Amoklauf Winnenden: Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
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m. f. G. Rheinhard Rechtstreu
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17.09.2010, 12:35
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#2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.09.2009
Ort: anne Küste
Beiträge: 804
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Nach meinen bisherigen Informationen waren beide, sowohl Vater als auch Sohn, passionierte Sportschützen. In der Berichterstattung zum Prozeß wurde darauf hingewiesen, daß auch der Sohn einen Schlüssel zum Waffenschrank hatte. Er hätte die Waffe also demzufolge auch dann an sich nehmen können, wenn sie weggesperrt gewesen wäre.
Auch jeder andere, der kein Sportschütze ist, kommt doch sehr leicht an eine Waffe heran. Man muß nur die richtigen Ansprechpartner (in der Regel Migranten) kennen. So glaube ich denn auch kaum, daß der Vater für mehr als den bloßen Verstoß gegen das Waffengesetz bestraft werden wird.
Gruß
manafraid
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17.09.2010, 16:33
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#3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 390
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Mag ja sein, dass beide Sportschützen waren. Aber: Auf wem waren denn die Waffen registriert? Auf den Vater. Und er hat laut Gesetz dafür zu sorgen, dass die Waffen dementsprechend gesichert und verwahrt werden, sodass nur er Zugriff darauf hat. Sprich: Er ist dazu verpflichtet gewesen die Waffen selbst vor seinem Sohn zu verschließen. In dem Fall war es fahrlässig, dem Sohn einen eigenen Schlüssel zu übergeben.
Klar kann sich jeder am Hauptbahnhof oder sonst wo illegal eine Waffe besorgen und damit Unfug treiben. Aber wen kriegt man denn leichter an die Füße?? Die Sportschützen. Und was soll dann mit dem Prozess bewirkt werden?? Dass die Sportschützen noch mehr Auflagen bekommen, noch mehr Beschneidungen und einen größeren Spießrutenlauf durchgehen müssen, wenn sie einen Eintrag haben möchten.
Den Gesetzgebern wäre es doch auch viel lieber wenn es Vorschrift wäre, die Waffen von zu Hause zum Schießstand nur noch per Tresor transportiert werden dürften. Die angenehme Folge für die wäre es dann, dass es kaum noch Wettkämpfe geben würde, weil wer kann sich schon einen Tresor ins Auto knallen??
Im Grunde genommen soll ja per Gesetz der legale Waffenbesitz abgeschafft werden. Das ist das große Endziel. Und jeder bekloppte Amoklauf bietet dazu immer mehr Brennstoff.
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17.09.2010, 17:25
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#4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.09.2009
Ort: anne Küste
Beiträge: 804
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Naja, winnimaus, Recht muß ich Dir ja geben. Beim nächsten Amoklauf geht es dann sicher irgendwann auch mal wieder um die songenannten "Killerspiele", sofern davon eines auf dem PC des Täters gesichtet wird.
Allerdings: Die Sportschützen, die ich kenne (von daher gesehen kann meine Aussage natürlich nicht repräsentativ sein) sind reine Waffennarren. Die sind ursprünglich mal in Schützenvereine nur aus dem Grund eingetreten, um legal Waffen besitzen bzw. erwerben zu dürfen und prahlen auch damit. Auch unter denen gibt es sehr wohl welche, die Waffen "verhökern" bzw. Munitionsnachschub besorgen.
Aussage eines ehemaligen Anglerkollegen vor ca. 2 Jahren (allerdings "Jäger" und nicht Sportschütze): Habe zu Weihnachten endlich die lang ersehnte pumpgun bekommen. Mann ist datt n goiles Dingens.
Gruß
manafraid
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17.09.2010, 17:40
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#5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.09.2010
Ort: HN
Beiträge: 28
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Sportschützenwaffen sollten m.E. nicht Privat gelagert werden sondern nur im Sportschützenverein, damit wäre zumindest das Problem der richtigen Lagerung von legalen Waffen und ein Teil des Risikos der unbefugten Benutzung gelöst.
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m. f. G. Rheinhard Rechtstreu
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17.09.2010, 17:49
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#6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2010
Beiträge: 882
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Waffenmissbrauch ? Wikipedia
ein außerordentlich interessanter Artikel zum Thema Waffenmissbrauch
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17.09.2010, 17:56
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#7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.09.2009
Ort: anne Küste
Beiträge: 804
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Zitat:
Zitat von Rheinhard
Sportschützenwaffen sollten m.E. nicht Privat gelagert werden sondern nur im Sportschützenverein, damit wäre zumindest das Problem der richtigen Lagerung von legalen Waffen und ein Teil des Risikos der unbefugten Benutzung gelöst.
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Aber wirklich nur ein äußerst geringer Teil, nämlich der der Tatbegehung aus Spontanität. Nach allem, was ich bisher so gehört habe, sind doch die Amokläufe kurz- oder mittelfristig geplant gewesen. Da macht es dann keinen Unterschied, ob die Waffe vom Sportschützenverein, möglicherweise unauffällig oder unter Angabe eines vorgeschobenen Grundes, oder aus dem heimischen Tresor entnommen wird.
Und, was "Jäger" anbelangt: Wen schert es von denen, ob die Waffen im Stahlschrank verschlossen sind oder sonstwo lagern? Den Stahlschrank müssen sie haben, von Gesetzes wegen. Ob sie den auch benutzen ist ne andere Frage. Bei einem anderen als dem angesprochenen "Jäger" frage ich mich: Was will der mit nem K98 oder ner 08? Vielleicht Karnickel schießen?
Gruß
manafraid
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17.09.2010, 18:03
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#8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.09.2009
Ort: anne Küste
Beiträge: 804
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Zitat:
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Zitat Wikipedia: Im weiteren Sinn kann als Waffenmissbrauch auch jeder Gebrauch von Waffen entgegen geltenden nationalen bzw. internationalen Rechten und gesellschaftlichen Richtlinien oder Normen verstanden
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Die Betonung liegt hier aber auf "geltendem nationalem oder internationalem Recht".
So ist es denn in den meisten Staaten der USA durchaus nicht unüblich, mit ner großkalibrigen Smith & Wesson unter dem Kopfkissen zu schlafen, während das bei uns wohl kaum hingenommen würde.
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17.09.2010, 20:37
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#9 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 12.09.2009
Beiträge: 2.626
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Die "sogenannten" Sportschützen und auch die Jäger haben eine zu gute Lobby. 
>> Unser Ehrenmitglied
Zum Thema Amoklauf und "legale" Waffen gibt es hier>> Zeitbombe Schützenvereine,Eines hatten alle jugendlichen Amokläufer der jüngsten Vergangenheit gemeinsam: Praxis an der Waffe etwas zum lesen.
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Manchmal staune ich Bauklötze,und baue ein Wolkenhaus.
Ich staune weiter und komme nicht mehr raus.
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17.09.2010, 22:29
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#10 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 390
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AW: Amoklauf Winnenden Tim K.s Vater muss mit Tötungsanklage rechnen
Ähm.... die Jäger haben eine besondere Lobby.... Sportschützen müssen einen Heidenaufwand betreiben um nur einen Eintrag in die WBK zu bekommen ... ein Jäger geht einfach in den Laden und kauft was die Geldbörse hergibt. Die haben so gut wie keine Begrenzung auf irgendwas. Ein Sportschütze kann erstmal jede Menge Geld quasi verfeuern um überhaupt die erforderlichen Nachweise von einem Jahr vorzulegen. Neuerdings muss man schon fast ein psychologisches Gesundheitszeugnis vorlegen, wenn man einen Ersteintrag haben will.
Viele Ämter verpennen auch den Zeitpunkt, wo der Besitzer von Waffen verstirbt. Der Erbe muss dann die Waffen auf seinen Namen nehmen, damit der Herkunftsnachweis sicher gestellt ist. Und schwubbs sind dann auf einmal ein paar Gewehre nach einigen Jahren einfach weg. Offiziell gehören sie noch dem alten Besitzer, der ist aber schon längst in der Kiste.
Waffen im Verein lagern .... alles schön und gut, aber wer kommt dafür auf, wenn dort eingebrochen wird und die Waffen geklaut werden?? Wer sorgt dann dafür, dass kein Anderer an meine Waffen ran kommt, außer mir selbst??
Die Polizei hat jetzt mittlerweile die Befugnis, einfach so in Deine Wohnung zu kommen um nach zuschauen wo und wie Du die Waffen und die Munition verwahrst. Man ist verpflichtet schriftlich nachzuweisen welchen Tresor Du hast, am liebsten wäre denen noch, dass man die Rechnung des Tresors noch hat.
"Witzig" ist ja auch, dass mit den illegalen Waffen mehr Schindluder getrieben wird, als mit den legalen, aber den legalen will man einfach das Handwerk legen, weil man an die ganz leicht ran kommt.
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