Ja, ich weiß, dass ich den Vertrag in der Form unterschrieben habe. Fraglich ist halt, ob der Vertrag überhaupt rechtsgültig ist, schließlich wurde ich arglistig darüber hinweggetäuscht, was die Inhalte des Vertrages sind und zwar in allen Punkten. Unlauteren Wettbewerb kann ich ihnen auch noch vorwerfen, immerhin ist Straßenwerbung in der Form schon eine "unzumutbare Belästigung". Zudem hat der Verkäufer auch nicht abgelassen, als ich ihn zunächst darauf hingewiesen habe, keine Werbung zu wünschen.
Dei Verbraucherzentrale ist eine gute Idee. Werde ich morgen mal anrufen und mich dort mal erkundigen. Einen Anwalt werde ich zunächst nicht einschalten. Bin Student und habe entsprechend kein Geld dafür. Das wird wohl auch die Taktik solcher Firmen sein, dass sie damit rechnen, dass die Leute sich denken "Ach, lieber 150€ bezahlen, als an die tausend für 'nen Anwalt!".
Ich rechne auch gar nicht großartig damit, dass sie dem ersten Widerruf schon stattgeben. Ich werde einfach immer wieder weiter auf mein Recht pochen, auch wenn sie mir mit Anwalt drohen und hoffen, dass sie irgendwann keine Lust mehr haben. Dass das klappen kann, zeigt unter anderem
dieses Beispiel hier. Gibt es eigentlich Fälle, in denen Opfer solcher Maschen per richterlichen Beschluss zu Zahlen gezwungen wurden? Würde mich ja mal interessieren.
Den Spiegel habe ich auch vor zu informieren und auf ihre Kooperation hoffen.
Hier hat der Spiegel ja auch sehr kulant reagiert.