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Alt 08.12.2009, 00:38   #28 (permalink)
Aerith
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Registriert seit: 29.09.2009
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Standard AW: Zeitschriften Abzocke über PVZ Pressevertriebszentrale Stockelsdorf

Zitat:
Zitat von Thidrek Beitrag anzeigen
"Ja, ich möchte 2 Monate kostenlos sowie weitere 12 Monate gegen Rechnung meine Wunschzeitschrift erhalten. Dabei kann ich jederzeit zum nächsten Bezugsende abbestellen. Hören Sie nichts von mir, möchte ich das Abo weiterhin beziehen.

[...]

Hiermit bestelle ich die oben angekreuzte Zeitschrift, bei der Firma Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft Mellenthin mbH, Gimmaische Straße 21, 04109 Leipzig:
Also hast du die Zeitschrift ausdrücklich bestellt?

Zitat:
Zitat von Thidrek Beitrag anzeigen
Ja, ich bin mit den umseitigen Lieferbedingungen einverstanden.
Nach meinem Verständnis hast du damit bestätigt, von der Liefervereinbarung auf der Rückseite in Kenntnis gesetzt worden zu sein.

Zitat:
Zitat von Thidrek Beitrag anzeigen
Abweichende, bei Vertragsschluss mit dem Zeitschriftenberater getroffene Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.
Das stand bei mir ebenfalls drin. Darauf haben sich sowohl die PVZ, als auch der Deutsche Videoring (und noch eine Firma, die ich vergessen habe) berufen, als ich ihnen damals mit mündlichen Versprechen der Drückerkolonne kam. Der "Zeitschriftenberater" ist nämlich nicht dein Vertragspartner, sondern handelt nur im Auftrag. Ob diese Klausel rechtlich anfechtbar ist, weiß ich nicht.

Zitat:
Zitat von Thidrek Beitrag anzeigen
Der Besteller bestätigt, einen Gutschein und eine Durchschrift der Liefervereinbarung erhalten zu haben."
Damit hast du die Liefervereinbarung wohl noch einmal bestätigt. Ich vermute, dass eine weitere Unterschrift auf der Rückseite dann nicht erforderlich ist.

Die Frage ist, ob du die Widerrufsbelehrung tatsächlich unterschrieben hast, da sie hier nicht ausdrücklich erwähnt wurde. Aber an deiner Stelle würde ich mich sofort an eine Verbraucherzentrale oder einen Anwalt wenden. Ohne fachliche Beratung mit arglistiger Täuschung argumentieren, war zumindest bei mir damals erfolglos. (Ich habe zwei Jahre lang den Spiegel gelesen, die Cosmopolitan weggeworfen und monatlich einen überteuerten, qualitativ minderwertigen Film vom DVR gekauft...) Nach meiner Erfahrung wissen die sehr gut, wie sie ihre "Verträge" formulieren müssen. Allerdings war ich zu der Zeit (ist schon ein paar Jahre her) gerade erst geschäftsfähig und zu naiv, um mich bei einer Verbraucherzentrale zu erkundigen.
Ich denke, du solltest dazu auf jeden Fall jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt! Und wünsche dir viel Glück!

Gruß
Aerith
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