Hallöchen lillie,
also erst einmal keine Panik, solche Mails hab ich schon zur Genüge bekommen ;-) Die Schütteln fleißig mit den Ärmeln, mehr können Sie allerdings nicht tun ...
Zitat:
Zitat von lillie
Eine Bestätigungsmail die ich forderte bekam ich natürlich nicht sondern gleich am nächsten Tag Zahlungsaufforderungen.Drohungen mit dem Gerichtsvollzieher und Inkasso.
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Das ist nun leider bei den Abzockern so ... oder hast Du schon einmal bei einer seriösen Firma in der Rechnung gehört, daß sie gleich mit Inkasso und Anwalt drohen?
Zitat:
Zitat von lillie
Von Belleros hab ich noch ne Mail:
Im Rahmen der regulären Aussendung der Zahlungsaufforderung ist uns zur Kenntnis gelangt, das die von Ihnen eingegeben persönlichen Daten nicht korrekt sind.
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Da kann man ja beeindruckt sein, daß die das heraus bekommen haben ;-)
Zitat:
Zitat von lillie
Diese Handlung ist, auch strafrechtlich relevant, sowohl im Hinblick auf einen sog. Eingehungsbetrug zu Lasten der Belleros Premium Media Limited als auch in Form der Fälschung beweiserheblicher Daten gem. § 269 Abs. 1, 2 StGB:
(Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr beweiserhebliche Daten so speichert oder verändert, dass bei ihrer Wahrnehmung eine unechte oder verfälschte Urkunde vorliegen würde, oder derart gespeicherte oder veränderte Daten gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar(...))
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Ich habe mir das Ding gerade mal durchgelesen, zitiert haben sie es schon einmal korrekt. Das klingt jetzt vielleicht etwas Angsteinflößend, aber wenn Du mal ein bisschen nach diesem Paragraphen im Internet googelst findest Du als Juristenlaie heraus, daß dazu eine "Urkunde" gefälscht werden muss, und Du dies ja nicht getan hast! Eine Urkunde ist ein wichtiges Dokument welches mit Hilfsmitteln "Fälschungssicher" gemacht wurde (Ausweis, etc.). Du hast zwar falsche Angaben gemacht, aber keinen Ausweis gefälscht, also ist dieser Artikel Nonsens für Dich.
Hab keine Angst, das ist die reinste Abzockemasche ... lass die Briefe weiter auf Dich einflattern. Wenn die Welle mit den Anwaltsbriefen vorbei ist, dann müssen sie Dir einen gerichtlichen Mahnbescheid zustellen und den müssen sie Dir in die Hand drücken. D.h. wenn Du eine falsche Adresse angegeben hast, dann müssen die jemanden organisieren, der Deine echte heraus findet (und so einfach geht das nicht) ... das bedeutet Weg zum Gericht, Erwirken daß der Provider Deine Adresse rausrückt, etc. ... das sind zum einen Kosten und zum anderen Aufwand, die zusätzlich noch hinzu kommen. Falls denen das wirklich einfallen sollte, dann legst Du einfach Widerspruch ein und wartest ab ...
solte also in 99% der Fälle klappen. (Wenn Du noch einen Nachweis über Deinen Widerruf hast, dann bist Du auf der völlig sicheren Seite)
Ich werd mich ausserdem noch einmal schlau machen, welche Art von Rechnungen eigentlich per mail vertrieben werden dürfen. Ich würde einfach schlichtweg einmal behaupten, daß Inkassoschreiben als auch anwaltliche Schreiben postual zugesandt werden müssen und nicht per email bei Dir ankommen dürfen. Da mach ich mich aber noch einmal kundig :-)
halte durch!
teu teu teu,
Gruß Maddin
P.S.: Für solche Fälle habe ich eine trash-email wo ich mich für soetwas anmelde ... die hat schon mächtig viele dieser emails bekommen ... die Wohnanschrift ist übrigens eine aus Utah (USA) ... wenn es danach ginge müsste ich seit über zwei Jahren verdammt viel Geld gezahlt haben ... ;-)