Loveparade: 461.000 Euro aus der Duisburger Portokasse –
von Stefan Rosellen-Goßens
Zitat:
Nun ist also heraus: Das von der Stadtspitze in Auftrag gegebene Gutachten zur Rolle der Stadt bei den Vorgängen zur Loveparade kostete also bisher 357.000 Euro. Weitere gut 100.000 Euro gab die Stadt für Rechtsbeistand aus, der den bisher 50 vernommenen Bediensteten zur Seite gestellt wurde.
Information nicht für die Öffentlichkeit bestimmt
Und es ist keineswegs so, dass diese Information Ihnen oder mir zukommen sollte. Der Bürger in dieser Stadt sollte von diesen Kosten möglichst nichts erfahren. Anders ist nicht zu erklären, dass die Verantwortlichen einmal mehr versuchten, ihnen unangenehme Wahrheiten unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu beraten. Dadurch ist auch zunächst unklar, wie die informierten Ratsmitglieder auf diese Zahlen reagierten.
Unnötiges Gefälligkeitsgutachten
Das von der Anwaltskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek erstellte Gutachten sollte mit "externem, spezialisiertem Sachverstand zur Unterstützung der internen Dienstkräfte" die Rolle der Stadt bei der Vorbereitung, Planung, Genehmigung und Durchführung der Loveparade beleuchten. Heraus kam allerdings ein kläglicher Rechtfertigungsversuch, der vor allem die Stadtspitze zu entasten schien. Bei genauerer Analyse dieses Berichtes ist aber festzustellen, dass viele Vorgänge bei der "Begutachtung" offensichtlich bewußt ausgeklammert oder nur unzureichend gewürdigt wurden.............................mehr im link
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