Verdächtig: Tierschutz und FlugrettungsdienstMinden (mt). Als Gisela Backhaus aus Porta kürzlich ihre Tür öffnete, staunte sie nicht schlecht. Ein Mann stand vor ihr. Er sei von der Unfallopferhilfe und sammele Geld für Behindertentransporte, hieß es. Die Spende sei unkompliziert: Abbuchungsauftrag unterschreiben, fertig - keine Bedenkzeit, kein Beleg. Backhaus wurde misstrauisch.
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Hinter Spendensammlern an der Haustür verbergen sich oft Betrüger. Die Verbraucherschützer warnen daher vor schnellen Unterschriften.
Hinter Spendensammlern an der Haustür verbergen sich oft Betrüger. Die Verbraucherschützer warnen daher vor schnellen Unterschriften. | Foto: Alexander Lehn
Sie bat den vermeintlichen Spendensammler um einen Überweisungsträger, um den Betrag später auf ein Konto überweisen zu können. Das lehnte er ab - und wurde ohne Unterschrift und Spende nach Hause geschickt. Gisela Backhaus machte alles richtig.
"Wir haben immer wieder Probleme mit Spendensammlern an der Haustür", sagt Ursula Thielemann von der Mindener Verbraucherzentrale. Viele Menschen seien durch die Sammler auf der Fußmatte verunsichert. Zu recht, wie Thielemann findet. Diese Form der Geldsammlung sei deswegen problematisch, weil man die Organisation und den Spendenzweck nicht ernsthaft überprüfen könne. So kämen Betrüger leichter zum Zug. "Niemals spontan unterschreiben", ist deswegen der Rat der Expertin.
Verdächtig: Tierschutz und Flugrettungsdienst
Die Bittsteller würden mit schrecklichen Bildern und rührenden Geschichten versuchen, Betroffenheit zu erzeugen - um so das Portemonnaie zu lockern. "Häufig sind langfristige Fördermitgliedschaften erwünscht", weiß auch Burkhard Wilke vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). Das DZI überprüft Spendenorganisationen auf ihre Glaubwürdigkeit und vergibt Gütesiegel. Die Organisationen melden sich für diese Prüfung freiwillig, der Bund gibt Zuschüsse................mehr im link
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